Warum fällt es uns manchmal so schwer, das Beste für unseren Körper, für uns zu tun?
Warum sehen wir oft genau das, was uns eigentlich nicht guttut als cool oder als Belohnung, als „meine Güte die paar Mal“ oder auch als Trost.

Wir verknüpfen und „uns-wird-verknüpft“ – Emotionen mit dem Essen.
Solche Verknüpfungen entstehen vor allem in der Kindheit und oft unbemerkt.
Es wird entweder kleiner gemacht oder mit Sätzen wie „man kanns auch übertreiben, man soll leben“ kommentiert – aber eigentlich tuts uns nicht gut.
Wieso sehen wir oft das was uns nicht gut tut als Lösung.
Das kann mehrere Ursachen haben, man spricht durchs Essen/Trinken dh man möchte damit etwas sagen. Vor allem Kinder bedienen sich dem, da sie nicht sagen können „setzt euch mal her, reden wir darüber, es läuft was schief und ich möchte es euch aufzeigen“.
Eine andere Möglichkeit ist, man möchte nicht hinsehen, möchte sich „nichts nehmen lassen“ möchte einfach so weitertun als würde eh alles passen. Das wenige Bauchweh ist nicht so schlimm, gehört dazu.
Seit Jahre beobachte ich das und finde es wahnsinnig interessant. Ich habe meine eigenen Muster immer wieder aufgespürt und gelöst und beobachtet, warum es ist wie es ist.
Hinter so vielen stecken Glaubenssätze, Muster, gewohnte Handlungsabläufe, die man nicht hinterfragt … und hinter allem steckt eine Lösung.
Die Lösung für mich ist hinhören, hinsehen, Muster erkennen und Lösen. Das Gegenüber muss nur bereit sein hinzuschauen und es auch „anzugreifen“.
Wenn man einmal merkt, wie viel man damit in der Hand hat mag man es gar nicht mehr anders leben. Man versteht die Zusammenhänge und kann es viel leichter lösen.
Ein großer Schritt zum gesunden Leben ist es BEWUSST zu tun. Zusammenhänge zu verstehen, sich trauen hinzuschauen und sich zu lösen von alten Mustern, die man nicht mit sich tragen möchte.
Traust du dich? Kennst du deine Muster?