Wann entstehen Ernährungsprobleme? Die Antwort liegt in deiner Kindheit.

Meistens starten sie sehr früh. Schon als Kinder lernen wir, Emotionen mit dem Essen zu verbinden: Wir werden mit Essen belohnt, bestraft, gelenkt, manipuliert oder getröstet.

So bekommt das Essen von Anfang an eine emotionale Verknüpfung, die wir als Erwachsene unbewusst weiterführen. Manchmal verteidigen wir sie sogar stolz mit Sätzen wie:

  • „Jetzt belohne ich mich aber!“
  • „Man muss das Leben doch genießen!“
  • „Ist doch eh nur einmal ab und zu …“

Damit füttern wir unsere alten Muster. Wir sind fest davon überzeugt, dass das so passt – aber ganz frei fühlt es sich eigentlich nicht an.

Genau das merken wir, sobald es heißt: „Lass doch mal für drei Monate den Kaffee weg“ oder „Iss mal eine Woche kein Brot“. Das Gleiche gilt für Rituale. Oft geht es gar nicht um das Lebensmittel selbst, sondern um die Gewohnheit, die uns früher Halt gegeben hast. Sollen wir dieses Ritual weglassen, reagieren wir gestresst. Wir wollen es einfach nicht loslassen.

In dem Moment, in dem wir etwas aufgeben sollen, das unser Muster nährt, werden wir unrund. Manche reagieren wütend, andere machen es lächerlich oder lügen sich selbst an: „Das eine Mal macht doch nichts aus!“

Wenn du mit mir zusammenarbeitest, bedeutet „Lebensmittel weglassen“ etwas anderes als ein klassischer Verzicht. Wir lassen genau das weg, was dir am schwersten fällt. Warum? Weil genau dahinter das Muster und die Verknüpfung stecken, die dich im Alltag steuern.

Es geht nicht darum, für immer darauf zu verzichten (obwohl es in den meisten Fällen guttun würde). Es geht darum, nicht mehr fremdgesteuert zu sein. Hör auf, dich still und heimlich mit Essen zu belohnen oder zu bestrafen. Löse dich davon! Du sollst in Zukunft selbst wählen – und nicht deine Muster für dich wählen lassen.

In meinen Terminen finden wir diese Verknüpfungen immer wieder. Seien es eingeschlossene Emotionen oder Herzmauern, die in der Kindheit entstanden sind. Gab es damals beispielsweise viel Streit oder emotionale Erpressung, finde ich oft einen toxischen Schall im Unterbewusstsein dazu, der deine Leichtigkeit beim Essen blockiert. Was wir finden, ist so individuell wie die Ursache selbst.

Lass uns gemeinsam die Nadel im Heuhaufen finden und dein Muster lösen!

Gibt es bei dir etwas, das du absolut nicht weglassen kannst? Für sagen wir mindestens sechs Monate?

Mehr Details zu der Arbeit mit dem Body Code findest du hier.

Du hast noch Fragen - melde dich gern! andrea@soulcooking.at